Vergütungsberatung
Analyse, Anpassung und Implementierung
Vergütungsberatung von A bis Z
Kunden profitieren von unserer bewährten Stellenbewertungsmethodik, um den Umfang und die Anforderungen ihrer Rollen präzise zu evaluieren und bei Bedarf neue Stellenprofile zu entwickeln. Dies umfasst die Erstellung von Stellendokumentationen, Stellenbeschreibungen bis hin zur Gestaltung von Karrierepfaden. Die Begleitung durch unsere Experten erstreckt sich über den gesamten Talententwicklungsprozess und bietet einen umfassenden Überblick über die Investitionen in Mitarbeiter und den daraus resultierenden Wert. Ein solches ganzheitliches Bild ermöglicht fundierte Entscheidungen, die anderswo nicht zu finden sind.
Dank unserer umfangreichen globalen Vergütungsdatenbanken erhalten Kunden stets aktuelle und relevante Informationen, um ihre Vergütungsstrategien an den Bedingungen vergleichbarer externer Märkte auszurichten. Mit diesen marktgerechten Daten können Kunden sicherstellen, dass ihre Vergütungspolitik wettbewerbsfähig und attraktiv bleibt, sowohl für aktuelle Mitarbeiter als auch für potenzielle Neuzugänge.
Von der Stellenbewertung über Vergütungsanalyse bis hin zur Entwicklung nachhaltiger Karrierestrukturen – unsere Beratung und Lösungen decken alle Aspekte der Vergütung ab. Wir sind bestrebt, wertvolle Einblicke zu liefern und gemeinsam mit Ihnen Strategien zu entwickeln, die Ihre Organisation stärken und die besten Talente langfristig anziehen und binden.
Vergütung strategisch optimieren
Schaffen Sie Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit in Ihrer Vergütungsstruktur – datenbasiert und effizient mit unserem Gehaltstool.
Gesamtvergütungen als zentralen Baustein Ihrer Geschäfts- und Personalstrategie
Gesamtvergütungen sind das umfassende Paket, das Ihr Unternehmen seinen Mitarbeitern bietet und sind ein wesentlicher Baustein Ihrer Geschäfts- und Personalstrategie.
Erstklassige Gesamtvergütungsprogramme ziehen nicht nur die richtigen Talente an, sondern motivieren und binden diese auch – von der Einstiegsebene bis zur Führungsebene. Sie prägen Ihre Unternehmenskultur und Ihren Ruf und schaffen eine Harmonie zwischen den Unternehmenszielen und den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiter.
Obwohl dies einfach klingen mag, sind die Geschäftsumfelder in ständiger Veränderung. Wirtschaftliche Schwankungen, sich wandelnde Arbeitsplatzanforderungen und die dynamische Entwicklung neuer Berufsrollen stellen stetig neue Herausforderungen dar.
Mit unseren Vergütungs- und Leistungsdaten sorgen wir dafür, dass Sie stets fair entlohnen – unabhängig von der Position, der Branche oder dem Standort. Unser umfassendes Vergütungs-Benchmarking, unterstützt durch fundierte Expertise, verhindert, dass Ihr Ressourcenbudget durch ineffektive Vergütungsstrategien verschwendet wird. Stattdessen bieten Sie Ihren Mitarbeitern ein Gesamtpaket an Vergütungen, sowohl finanziell als auch nichtfinanziell, das sie zu Spitzenleistungen motiviert und somit Ihrem Unternehmen und Ihren Mitarbeitern gleichermaßen zugutekommt.
Grundbausteine einer Vergütungsstruktur
Die Grundbausteine einer Vergütungsstruktur sind entscheidend für die Schaffung eines gerechten, transparenten und motivierenden Vergütungssystems in einem Unternehmen.
Diese Bausteine werden typischerweise in einem ausgewogenen Verhältnis eingesetzt, um sowohl die Unternehmensziele als auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu unterstützen. Bei der Gestaltung einer effektiven Vergütungsstruktur ist es wichtig, die Unternehmenskultur, die Branchennormen und die gesetzlichen Bestimmungen zu berücksichtigen.
Grundgehalt
Dies ist die Basisvergütung, die ein Mitarbeiter für seine Arbeit erhält. Das Grundgehalt wird oft nach der Rolle, Erfahrung und den Qualifikationen des Mitarbeiters bemessen und bildet das feste Einkommen, auf das er regelmäßig zählen kann.
Variable Vergütung
Dieser Teil der Vergütung ist leistungsabhängig und kann Boni, Provisionen oder andere leistungsbezogene Zahlungen umfassen. Die variable Vergütung ist dazu gedacht, Mitarbeiter zu höheren Leistungen zu motivieren und sie am Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen.
Nicht-monetäre Vergütung
Dazu gehören flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten, Weiterbildungsangebote, Karriereentwicklungschancen und andere Anreize, die nicht direkt in Geld ausgezahlt werden, aber zur Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter beitragen können.
Sozialleistungen
Zu den Sozialleistungen gehören verschiedene Formen von Zusatzleistungen wie Krankenversicherung, Altersvorsorge, Unfallversicherung, Essenszuschüsse oder Firmenwagen. Diese Leistungen tragen dazu bei, das Gesamtpaket attraktiver zu gestalten und die Mitarbeiterbindung zu stärken.
Sonderzahlungen und Anerkennungen
Dazu können Jubiläumszahlungen, Sonderprämien für besondere Leistungen oder andere einmalige Zahlungen gehören, die dazu dienen, Mitarbeiter für ihre Loyalität und außergewöhnliche Beiträge zum Unternehmen zu belohnen.
Gehaltsstrukturen und -bänder
Unternehmen erstellen oft Gehaltsbänder oder -strukturen, um die Vergütung innerhalb verschiedener Rollen und Abteilungen zu standardisieren. Dies sorgt für Fairness und Transparenz in der Vergütungspolitik.
Die Grundlage: Objektive Stellenbewertung
Der wichtigste Baustein eines transparenten Vergütungssystems ist eine nachvollziehbare Stellenbewertung.
Nicht die Person wird bewertet, sondern die Anforderungen und der Wert der Stelle für das Unternehmen.
Durch eine strukturierte Bewertung können Stellen miteinander verglichen und in eine einheitliche Vergütungsarchitektur eingeordnet werden. Dadurch entstehen nachvollziehbare Gehaltsbänder, Karrierestufen und Entwicklungsmöglichkeiten.
Genau hier setzen die Anforderungen der Entgelttransparenzrichtlinie an. Die Bewertung von Stellen soll auf objektiven, geschlechtsneutralen Kriterien erfolgen. Dazu gehören insbesondere:
- Kompetenzen und Qualifikationen
- Verantwortung
- Belastungen
- Arbeitsbedingungen
Nur wenn Stellen nach einheitlichen Kriterien bewertet werden, können Vergleiche zwischen unterschiedlichen Funktionen rechtssicher und nachvollziehbar durchgeführt werden.
Analytische Stellenbewertung als Grundlage moderner Vergütungssysteme
Wir unterstützen Unternehmen bei der Einführung und Weiterentwicklung analytischer Stellenbewertungsverfahren.
Analytische Verfahren zerlegen eine Stelle in einzelne Bewertungsfaktoren und bewerten diese systematisch. Dadurch entsteht eine hohe Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse.
Zu den von uns eingesetzten Methoden gehören unterschiedliche etablierte Modelle der analytischen Stellenbewertung. Dabei berücksichtigen wir unter anderem Faktoren wie:
- Fachwissen und Qualifikation
- Problemlösungsanforderungen
- Verantwortung
- Kommunikationsanforderungen
- Führungsaufgaben
- Einfluss auf Unternehmensergebnisse
- Arbeitsbedingungen und Belastungen
Durch diese strukturierte Vorgehensweise entstehen objektive und reproduzierbare Ergebnisse, die eine belastbare Grundlage für Vergütungsentscheidungen bilden.
Summarische Verfahren als pragmatische Alternative
Neben analytischen Verfahren unterstützen wir Unternehmen auch bei der Anwendung summarischer Stellenbewertungsmethoden.
Hierbei werden Stellen als Ganzes betrachtet und anhand definierter Kriterien oder Vergleichsgruppen bewertet. Summarische Verfahren eignen sich insbesondere für kleinere Organisationen oder als Einstieg in eine strukturierte Vergütungsarchitektur.
Gemeinsam analysieren wir, welches Verfahren am besten zu Ihrer Unternehmensgröße, Organisationsstruktur und Zielsetzung passt.
Transparente Gehaltsbänder und Vergütungsstrukturen
Eine Stellenbewertung allein reicht nicht aus. Die Ergebnisse müssen in eine praktikable Vergütungsstruktur überführt werden.
Wir unterstützen Unternehmen beim Aufbau von:
- Grades und Karrierestufen
- Gehaltsbändern
- Vergütungsrichtlinien
- Funktions- und Jobarchitekturen
- Transparenz- und Dokumentationskonzepten
Dadurch entsteht ein Vergütungssystem, das sowohl den Anforderungen der Unternehmenspraxis als auch den steigenden regulatorischen Anforderungen gerecht wird.
Marktgerecht und objektiv
Eine objektive Stellenbewertung beantwortet die Frage, wie wertig eine Stelle innerhalb des Unternehmens ist.
Marktdaten beantworten die Frage, wie diese Stelle außerhalb des Unternehmens vergütet wird.
Erst die Kombination aus beiden Perspektiven ermöglicht eine fundierte und faire Vergütungspolitik. Deshalb verbinden wir strukturierte Stellenbewertung mit aktuellen Vergütungsdaten und Marktbenchmarks.
Das Ergebnis sind nachvollziehbare, objektive und marktgerechte Vergütungsentscheidungen.
Our
Mission
Compensation & Benefits / Digital HR

Aufbau eines Gradingsystems für eine optimierte Vergütungsstruktur
Ein Gradingsystem für Berufe ist ein strukturiertes Bewertungssystem, das hilft, Positionen innerhalb eines Unternehmens auf Basis von Verantwortungen, Fähigkeiten und anderen relevanten Kriterien einzuordnen. Dies ermöglicht eine faire und nachvollziehbare Gehaltsstruktur sowie eine transparente Entwicklungsmöglichkeit für Mitarbeiter.
1. Analyse der Unternehmensstruktur und der Rollen
- Beginnen Sie mit einer Analyse der bestehenden Rollen im Unternehmen.
- Definieren Sie, welche Hauptkategorien und Funktionen (z. B. Verwaltung, Technik, Führung) berücksichtigt werden müssen.
2. Bestimmung der Bewertungsfaktoren
- Legen Sie Faktoren fest, anhand derer die Positionen bewertet werden sollen. Typische Faktoren sind:
- Komplexität der Aufgaben
- Verantwortungsgrad (fachliche und/oder disziplinarische Verantwortung)
- Erforderliche Kompetenzen und Qualifikationen
- Entscheidungsfreiheit und Einfluss auf das Unternehmen
- Erforderliche Berufserfahrung
- Marktnachfrage und -gehalt
- Ordnen Sie jedem Faktor Gewichtungen zu, je nachdem, wie wichtig er für die Bewertung der Rolle im Kontext des Unternehmens ist.
3. Festlegen von Bewertungsstufen (Grades)
- Definieren Sie klare Stufen (Grades), z. B. von 1 bis 5 oder A bis E, die die Anforderungen an die Position darstellen. Jede Stufe entspricht einer klaren Definition hinsichtlich Verantwortlichkeit und Kompetenzen.
- Zum Beispiel könnte Grade A für Berufseinsteiger oder Junior-Positionen stehen, während Grade E für Top-Führungskräfte vorgesehen ist.
4. Erstellung einer Punkteskal
- Entwickeln Sie eine Punkteskala, um den Bewertungsfaktoren eine numerische Bewertung zuzuweisen. Beispielsweise könnte die Komplexität der Aufgaben auf einer Skala von 1 (niedrig) bis 5 (hoch) bewertet werden.
- Diese Bewertungen werden dann für jede Position addiert, um eine Gesamtpunktzahl zu berechnen.
5. Zuordnung von Gehaltsbändern
- Für jede Stufe (Grade) legen Sie Gehaltsbänder fest, die das Marktgehalt widerspiegeln und den internen Anforderungen gerecht werden.
- Die Gehaltsbänder können sich je nach Branche und Standort unterscheiden. Verwenden Sie Marktstudien und Benchmarking-Daten, um faire Gehaltsranges zu definieren.
6. Positionen in das System einordnen
- Analysieren Sie jede Position basierend auf den Bewertungsfaktoren und ordnen Sie sie einer Stufe im System zu.
- Die Punktzahl für jede Position bestimmt, in welche Gehaltsstufe die Rolle fällt.
7. Überprüfung und Anpassung des Systems
- Führen Sie regelmäßige Überprüfungen des Systems durch, um sicherzustellen, dass es fair, marktgerecht und auf dem neuesten Stand bleibt.
- Passen Sie das System bei Bedarf an, insbesondere bei Marktveränderungen oder wenn neue, komplexere Positionen hinzukommen.
Häufig gestellte Fragen der Vergütungsberatung
Wie entwickeln man eine gute Vergütungsstrategie?
Um eine effektive Vergütungsstrategie zu entwickeln, beginnen Sie mit einer gründlichen Bewertung Ihrer aktuellen Vergütungspolitik und holen Sie aktiv Feedback von Ihren Mitarbeitern ein. Ergänzen Sie dies durch detaillierte Marktanalysen, die Definition klarer Gehaltsstufen und die Sicherstellung der Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist es entscheidend, die entwickelte Strategie transparent und umfassend im gesamten Unternehmen zu kommunizieren.
Wie unterstütz eine Vergütungsstrategie die Geschäftsstrategie ihres Unternehmens?
Eine gut definierte Vergütungsstrategie bildet den Rahmen, innerhalb dessen Ihr Unternehmen Gehälter, Löhne, Boni und Zusatzleistungen festlegt. Dieser Ansatz ist darauf ausgerichtet, nicht nur die allgemeinen Unternehmensziele zu unterstützen, sondern auch Marktstandards und gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Durch eine gezielte Vergütungspolitik werden Mitarbeiter effektiv motiviert und langfristig an das Unternehmen gebunden.
Welchen Einfluss hat die Vergütung auf das Verhalten der Mitarbeiter?
Angemessene Vergütung, einschließlich höherer Löhne und umfassender Leistungspakete, spielt eine entscheidende Rolle dabei, Talente zu gewinnen und zu halten sowie die Mitarbeiterproduktivität zu steigern. Wenn Mitarbeiter für ihre Leistungen angemessen entlohnt werden, sind sie mit größerer Wahrscheinlichkeit zufriedener mit ihrer Rolle, was wiederum zu einer gesteigerten Effizienz im Unternehmen führt.
Wieso ein Gradingsystem in meiner Firma?
Ein gut implementiertes Gradingsystem ermöglicht es dem Unternehmen, eine solide Basis für Entscheidungen im Bereich Vergütung, Talentmanagement und Organisationsentwicklung zu schaffen. Es ist besonders wichtig für größere Unternehmen, die eine Vielzahl von Rollen und Hierarchieebenen verwalten müssen.

